Häufig gestellte Fragen

Gibt es Litheratur zum Thema genossenschaftlich organisiertes Wohnen bzw. bereits Erfahrungswerte und umgesetzte Beispiele?

Antwort: Die Litheraturliste ist relativ lang. Wir verweisen auf das Dokument Litheraturliste Neue Nachbarschaft (Download). In den Studien werden oft bestehende Beispiele analysiert. Im Zusammenhang mit dem Kloster 3000 haben wir als Vorbilder die Genossenschaften Wagnis-art e.Gen DE Link, die Kalkbreite Wohngenossenschaft, CH, Link, und die Mehr als Wohnen Gen.,  CH, Link gewählt.

 

Was ist der Unterschied zu bestehenden Wohnbaugenossenschaften?

Antwort: In Vorarlberg haben sich Wohnbaugenossenschaften größtenteils zu Bauträgern entwickelt, die Grundstücke kaufen und Wohnungen bauen, diese vermieten oder an Investoren verkaufen. Oft handelt es sich um den sozialen Wohnbau, wo zusätzlich öffentliche Mittel eingesetzt werden. Genossenschaftlich organisiertes wohnen bedeutet, dass die Bewohner selbst Mitglied und Besitzer der Wohnanlage sind. Die Bewohner organisieren sich selbst, legen ihre Hausordnung fest und sind nicht von Außenstehenden abhängig. Wie festzustellen ist, hatt sich diese Wohnform im nahegelegenen Ausland entwickelt, in Vorarlberg ist es im Moment eine Innovation und für viele Bürger ungewohnt.

 

Warum soll sich gerade das Kloster der Salvatorianer in Hörbranz sich für diesen Ansatz eignen?

Antwort: Der Orden muss sich aus Nachwuchsgründen vom Kloster in Hörbranz zurückziehen. Der Orden erkennt in den Themen: leistbares Wohnen, soziale Durchmischung, Gegen Vereinsamung, usw., christliche Werte, die ihm für eine Nachnutzung wichtig sind. Zudem erwartet sich der Orden mit dem Konzept "Kloster 3000" eine Belebung des Bestandsgebäudes und erhoffen sich daraus den "Spirits" des Ortes zu erhalten. Die Erweiterung des bestehenden Gebäudes bietet sich räumlich und gestalterisch an. Der für die Wohnanlage erforderliche Neubau kann voraussichtlich in der bestehenden Wiedmung umgesetzt werden, ohne dass Grünland verbaut werden muss. Mit der Nutzung von Gemeinschaftsflächen kann der Bestandsbau erhalten werden.

 

Sind die umliegenden Gemeinden in den Entscheidungsprozess für ein solches Vorhaben eingebunden?

Antwort: Der Projekt-treibende Verein zur nachhaltigen Nutzung des Salvatorkollegs hat die Gemeinden um Beteiligung gebeten. Dem Verein und den Gemeinden ist es ein Anliegen, Lösungen zu finden, die dem Gemeinwohl und der Region dienen. Es wurden bereits im Vorfeld zum Konzept "Kloster 3000" regionale Arbeitsgruppen eingerichtet, die eine Zusammenarbeit dokumentieren. Der Verein wünscht sich eine gemeinsame regionale Entwicklungsplanung und ist bereit sich bestmöglichst einzubringen.

 

kontakt

Verein zur nachhaltigen

Nutzung des Salvatorkollegs

Lochauerstraße 107

6912 Hörbranz

ZVR-Zahl: 1627990716

E: info@kloster-se.at